Bilder aufhängen – Erstelle deine eigene Galeriewand

galeriewand gestalten

Quelle: INSPiKED

Neue Online Galerien für junge urbane Kunst erscheinen immer mehr auf der Bildfläche und bieten eine gute Möglichkeit, zeitgenössische Kunst für wenig Geld zu erwerben. Die Auswahl der Bilder fällt nicht immer ganz leicht, denn es stellt sich die Frage, was passt zu mir, was passt zusammen, welche Größen sind die richtigen und wie kombiniere ich die Werke zu einer perfekten Galeriewand. Hier die 5 Schritte zu einer eindrucksvollen Galeriewand, die deinem Zuhause das richtige Outfit nach deinem Geschmack verpasst.

Schritt 1 – Auswahl der Kunstwerke

Regel Nummer 1: Wichtig ist, dass die Bilder dir gefallen und deine Persönlichkeit wiederspiegeln. Hier sind dir keine Grenzen gesetzt. Das Sprichwort: „Kunst darf alles, muss aber nichts!“ gilt hier auch für dich. Alles was du bei der Kombination der Werke berücksichtigen solltest, ist, dass sie von der Farbgebung ein wenig zusammenpassen. Hier kann man natürlich ein sehr kontrastreiches Bild mit leichten Pastelltönen kombinieren, allerdings sollte es nur ein Stück sein, dass herausleuchtet. Schwarz-Weiße Bilder passen immer gut und lockern den Gesamteindruck auf.

Egal ob Fotografien, Illustration, gemalte Bilder – du kannst alles bedenkenlos mischen. Auch im Zusammenspiel mit der Einrichtung kannst du klassische Möbel mit moderner Kunst oder umgekehrt vereinen. Klassische Goldrahmen passen zu einfachen Holzrahmen. Acrylglas Bilder im Großformat schaffen einen fantastischen Eindruck. Diese Produktionsform eignet sich für Fotografien in starken Farben. Man sollte einem Zimmer allerdings nicht zu viele Acrylglasbilder hängen, da die Spiegelung den Raum etwas aus dem Gleichgewicht bringen kann. Alternativ dazu bietet sich ein Kunstdruck auf einer Metallplatte an, der mit seiner matten Oberfläche wieder eine Balance in den Raum bringt.

Schritt 2 – Simulation an der Wand

Galeriewand gestalten Packpapier an Wand

Quelle: INSPiKED

Bevor man Löcher in die Wände bohrt und alle Bilder rasch aufhängt, empfiehlt es sich, in der Größe der ausgewählten Bilder aus Packpapier die entsprechenden Stücke auszuschneiden und an der Wand zu platzieren.

Hier gibt es verschiedenartige Anordnungen, die gut funktionieren. Einige der einfachsten werden wir genauer erklären.

Die Linie: Du ziehst eine horizontale Linie in der Mitte der Wand mit einem Klebeband, das wieder leicht entfernbar ist und platzierst jeweils immer ein Bild oberhalb und ein Bild unterhalb dieser Linie. Es sollten nie mehr als 2 Bilder ober- und untereinander platziert werden, außer sie sind nicht höher als 10 Zentimeter. Der Abstand sollte in alle Richtungen gleich sein und nicht unter 6 Zentimeter sein. Es sieht besser aus, wenn man kleine und große Bilder abwechselnd platziert.

Galeriewand gestalten - bilder aufhängen

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Der Block: Man platziert alle Bilder so, dass sie sich in ein Rechteck einfügen. Auch hier kann ein Klebeband wieder helfen, den Block genau einzugrenzen. Die Abstände zwischen den Bildern sollten auch hier gleich sein und 6 Zentimeter nicht unterschreiten.

Galeriewand gestalten - bilder aufhängen

Quelle: INSPiKED

Das Kreuz: Als Bildachse ziehst du hier ein Kreuz mit dem Klebeband, und in jedem Quadrat platzierst du deine Bilder. Fang mit der Mitte an und setze jeweils ein Größeres in die jeweiligen inneren Ecken. Dann füge nach und nach alle weiteren hinzu.

Galeriewand gestalten - bilder aufhängen

Quelle: INSPiKED

 

Die Mitte: Hier werden alle Bild aneinandergereiht aufgehängt. Die Größeren sollten in der Mitte ihren Platz finden und die Kleinen schließen in beide Richtungen nach außen hin ab. Ideal ist eine Platzierung auf Augenhöhe von 1,65-1,70 Metern.

Galeriewand gestalten - bilder aufhängen

Quelle: INSPiKED

Wenn du dich für eine Variante entschieden hast, platzierst du die Packpapierstücke an der Wand solange, bis dir das Gesamtbild gefällt. Erst im nächsten Schritt geht es um den Farbeindruck und die Harmonie.

Schritt 3 – Auflage am Boden

Damit du sichergehen kannst, dass die Werke in deiner gewählten Hängevariante auch gut zusammenpassen, legst du sie entsprechend der Anordnung jetzt am Boden auf. Die Bildfarben sollten sich nicht gegenseitig stören und die Rahmen sollten nebeneinander auch harmonieren. Wenn du hier etwas ändern möchtest, vergiss nicht auch die Packpapierstücke an der Wand entsprechend zu versetzen.

Wenn du mit dem Eindruck am Boden zufrieden bist, zeichne auf den Packpapierstücken die Bohrlöcher ein. Hier hältst du das entsprechende Bild an die Wand, legst eine Wasserwaage auf die Oberkante des Bildes um sicherzustellen, dass es gerade hängt. Anschließend markierst du den Mittelpunkt des Bildes und mit Hilfe eines Maßbandes oder Lineals setzt du den Punkt am Papier dort, wo auch das Bild aufgehängt wird. Gehe sicher, dass das Papier gut montiert ist und nicht verrutscht.

Schritt 4 – Die Montage

Bei Bildern unter 2 Kilogramm Gesamtgewicht reichen im Normalfall Nägel. Sollte das Bild ein Gesamtgewicht von 2 Kilogramm übersteigen, empfiehlt es sich zu bohren und mit Dübel und Schrauben zu arbeiten. PS: So machst du’s am besten nicht 😉

Schritt 5 – Entspannen, zurücklehnen und staunen

Galeriewand selber gestalten

Quelle: INSPiKED

Der einfachste und einer der schönsten Schritte. Du wirst merken, es wird nie langweilig deine eigene Galerie anzusehen und dich zu freuen.

Flo Hildwein ist Gründerin und Geschäftsführerin der Online Kunstgalerie INSPiKED. Die Marketingexpertin hat sich dazu entschlossen, nach über 10 Jahren in Großunternehmen ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen und leistbare zeitgenössische Kunst online zu vertreiben und jungen unbekannten Künstlern eine Plattform zu bieten.